Guter Rat muss nicht teuer sein!

 

Für uns ist es von Bedeutung, dass die Kostenstruktur transparent ist.

 

Die Kosten, welche im Rahmen eines Mandats entstehen lassen sich unterteilen in außergerichtliche sowie in gerichtliche Kosten. In beiden Fällen sind die Kosten einer Tätigkeit durch das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz geregelt. Die darin enthaltenen Gebühren müssen durch einen Rechtsanwalt unabhängig von Spezialisierung oder Kanzleigröße zwingend abgerechnet werden.

 

Im Regelfall werden durch uns auch diese gesetzlich geregelten Kosten angesetzt. Nur in Ausnahmesituationen ist es für den Mandanten sinnvoller, eine Vergütungsvereinbarung zu schließen - sollte das bei Ihnen der Fall sein, so erörtern wir dieses mit Ihnen. 

 

Eine Beratung wird regelmäßig ebenfalls nach den gesetzlichen Gebühren berechnet, wobei die Beratungshonorare dann auf eine weitere Tätigkeit angerechnet werden. 

 

Soweit es zu einem gerichtlichen Verfahren kommt, rechnen wir ebenfalls nach den gesetzlichen Vorgaben ab. Individuell wird auch geprüft, ob bei Ihnen die Voraussetzungen einer Verfahrenskostenhilfe besteht. Sollte dies der Fall sein, so beantragen wir mit Ihnen die Kostenübernahme durch die Staatskasse im Rahmen der Verfahrenskostenhilfe. Ggf. kann auch eine Inanspruchnahme des Ehegatten im Rahmen des Kostenvorschusses vorrangig sein, wenn dieser Leistungsfähig ist.

 

Im Übrigen: die Kosten werden nach dem so genannten Gegenstandswert festgesetzt. Dieser Wert wird gebildet durch die Vorgaben - im Familienrecht - durch das FamGKG. Der Gegenstandswert ist nicht die von Ihnen zu zahlende Summe sondern lediglich die Berechnungsgröße. Hiernach kann dann die Gebühr ermittelt werden. Außergerichtlich fällt regelmäßig die Geschäftsgebühr an - diese ist jedoch nur einmalig unabhängig von der Tätigkeit zu zahlen. In einem Gerichtsverfahren kommt die Verfahrensgebühr sowie die Terminsgebühr hinzu. Für den Fall einer Einigung fällt eine weitere Gebühr an. 

 

Gerne beraten wir Sie auch über die Kosten - und selbstverständlich im Vorfeld von kostenauslösenden Maßnahmen! 

Rechtsanwalt Dr. Knok, Fachanwalt für Familienrecht: 

 

Für die erste informelle Kontaktaufnahme stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung:

 

0421 - 330039-0

 

knok@heberling-kollegen.de

 

Vereinbaren Sie gerne ein Beratungsgespräch.

 

In dringenden Fällen erreichen Sie uns auch am Wochenende und an Feiertagen - senden Sie uns hierzu eine Email.

 

 

AKTUELL

 

Seit dem 01.01.2018 gilt wieder eine neue Leitlinie zum Unterhalt - erneut hat sich die Tabelle zum Bedarf aber erstmal wieder auch zum Einkommen geändert -  ggf. lohnt sich eine Neuberechnung!

 

Auf Trennungsunterhalt kann nicht verzichtet werden - bestätigt durch den BGH, v. 30.09.2015, XII ZB 1/15 - relevant bei Vereinbarung!

 

Der BGH hat Stellung genommen (Urt. v. 10.07.2013 - XII ZB 297/12) zur Unterhaltspflicht des betreuenden Elternteils: wenn dieser ein in etwa 3 bis 4 - fach höheres Einkommen aufweist, kann sich eine Unterhaltspflicht des betreuenden Elternteils ergeben.

 

BGH, Beschluss vom 07.08.2013, Az.: XII ZB 296/12: bei der Verpflichtung zur Leistung von Elternunterhalt bleibt der Wert eines angemessenes Eigenheims unberücksichtigt.

 

Weitere Informationen auch unter www.scheidung.org