Ein Überblick über die Probleme des Familienrecht

 

Verschiedenste Fragestellungen treten im Familienrecht auf. Sei es die häufigste Frage nach der Durchführung einer Scheidung, der Dauer der Trennungszeit oder im akuten Streitfall die Frage nach Hilfe durch vorläufigen Rechtsschutz durch einstweilige Anordnungen. 

 

Worauf kommt es an?

Oft wird es die Scheidung sein, die zunächst im Vordergrund steht. Hierbei sind für die Zukunft wichtige Entscheidungen zu treffen. Was geschieht mit dem Hausrat, der gemeinsamen Ehewohnung, der etwaig erworbenen Immobilie, wie sind nachehelichen Unterhaltsfragen neben dem Trennungsunterhalt zu klären - dies sind häufigsten finanziellen Fragen. Oft muss der Sichergestellt werden, dass der Lebenstandard gehalten werden kann. Von hoher Bedeutung ist oft dann die persönliche Situation -   die Sorge um die gemeinsamen Kinder. Das Umgangsrecht, gegebenenfalls auch das Sorgerecht wie auch der Kindesunterhalt sind für die Zukunft des Kindes zu regeln.

 

Gemeinsame Erörterung der optimalen Problemlösung

Wir stehen Ihnen bereits zu Beginn einer Trennung beratend und tätig zur Seite. Wir erörtern gemeinsam mit Ihnen die finanziellen und persönlichen Fragen und erarbeiten eine für Sie günstigste Lösung. Soweit eine Einigung mit dem getrennten Partner erzielt werden kann, so kann auch eine einverständliche Scheidung in Betracht gezogen werden, eventuell nachdem eine Scheidungsfolgevereinbarung  getroffen wurde. 

 

In einer streitigen Angelegenheit - sei es beispielsweise die Scheidung, die Regelung des Unterhalts, der Kindessorge oder des Zugewinnausgleichs - vertreten wir Ihre Interessen nach allen Möglichkeiten, die rechtlich zur Verfügung stehen, selbstverständlich im gesamten gerichtlichen Verfahren. 

 

Vorbereitende Maßnahmen 

Selbstverständlich sind die Fragen des Unterhalts oder des Umgangs auch losgelöst von einer Scheidung zu regeln. Ebenso ist eine dem Streitfall vorbeugende Tätigkeit durch uns möglich - z.B. durch die Begleitung in der Vereinbarung eines Ehevertrages. Eine solche Vereinbarung bietet sich an, um bereits für die Zukunft relevante Aspekte wie den Güterstand der Zugewinngemeinschaft, des Versorgungsausgleichs, des Unterhalts zu regeln - für den Fall, der nicht eintreten sollte, gleichwohl aber um für diesen vorzubeugen. Nicht nur für selbständig tätige Eheleute bietet sich eine vertragliche Regelung an, sondern selbstverständlich auch für alle Personen, die auch rechtliche Sicherheit wünschen. 

 

 

Gerne richten Sie Ihre weiteren Fragen an Herrn Rechtsanwalt Dr. Knok, und rufen Sie uns gerne zur Vereinbarung eines kurzfristigen Termins an.

 

Rechtsanwalt Dr. Knok, Fachanwalt für Familienrecht: 

 

Für die erste informelle Kontaktaufnahme stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung:

 

0421 - 330039-0

 

knok@heberling-kollegen.de

 

Vereinbaren Sie gerne ein Beratungsgespräch.

 

In dringenden Fällen erreichen Sie uns auch am Wochenende und an Feiertagen - senden Sie uns hierzu eine Email.

 

 

AKTUELL

 

Seit dem 01.01.2018 gilt wieder eine neue Leitlinie zum Unterhalt - erneut hat sich die Tabelle zum Bedarf aber erstmal wieder auch zum Einkommen geändert -  ggf. lohnt sich eine Neuberechnung!

 

Auf Trennungsunterhalt kann nicht verzichtet werden - bestätigt durch den BGH, v. 30.09.2015, XII ZB 1/15 - relevant bei Vereinbarung!

 

Der BGH hat Stellung genommen (Urt. v. 10.07.2013 - XII ZB 297/12) zur Unterhaltspflicht des betreuenden Elternteils: wenn dieser ein in etwa 3 bis 4 - fach höheres Einkommen aufweist, kann sich eine Unterhaltspflicht des betreuenden Elternteils ergeben.

 

BGH, Beschluss vom 07.08.2013, Az.: XII ZB 296/12: bei der Verpflichtung zur Leistung von Elternunterhalt bleibt der Wert eines angemessenes Eigenheims unberücksichtigt.

 

Weitere Informationen auch unter www.scheidung.org